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Verein

Ohr1979
Farbfieber e.V.
Farbfieber ist ein gemeinnütziger Verein, der mit künstlerischen Mitteln die Begegnung und Kommunikation der Menschen anregen will und insbesondere die Völkerverständigung fördert. Hervorgegangen aus der Wandmalgruppe Düsseldorf, die 1978 erste Wandbilder malte, organisiert er seit 1987 zusammen mit dem Künstler Klaus Klinger Projekte zwischen Künstlern aus verschiedenen Nationen. Große öffentliche Wandbilder in vielen Ländern, die positive Zeichen setzen für das Zusammenleben in „Einer Welt“



"Mural Global" weltweites Wandmalprojekt zur Agenda 21
Seit 1998 organisiert der Verein das Projekt, an dem sich bisher 100 KünstlerInnen und Initiativen aus 20 Ländern beteiligen und für das der Verein die Schirmherrschaft der UNESCO bekommen hat. Die meisten Projekte sind nur über das große ehrenamtliche Engagement von vielen Menschen möglich, der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel und öffentliche Zuschüße decken nur einen kleinen Teil der Projektkosten ab.
Klaus Klinger hat die künstlerische und organisatorische Gesamtleitung des Projektes, Paola Ramirez und Ulrich Wiegner organisieren, neben ihrer Arbeit, die Kommunikation mit den ausländischen Teilnehmern, die Gestaltung der Publikationen und viele Dinge mehr. Andere Vereinsmitglieder helfen bei den konkreten Aktionen oder durch Spenden. Hier geht es zur Internetseite des Projektes


mural-mobil - Kunst in Bewegung
mural-mobil - seit 2003 enstehen große, mobile Bilder, die zum Thema Globalisierung und Agenda 21 andere, kritische Akzente in die Öffentlichkeit bringen. Es geht darum, Bewegung in die Stadt zu bringen, Präsenz bei wichtigen Themen zu zeigen und Öffentlichkeit herzustellen.
Die 10 x 12 Meter großen mobilen Bilder - gemalt von internationalen Künstlerteams - reflektieren kritisch die wesentlichen Aspekte der Agenda 21 und der Globalisierung. 6 Bilder zu den Themen Krieg, Armut, Ökologie und Ökonomie sind entstanden, weitere sollen noch folgen.
Vorteil der mobilen Bilder ist, dass sie universal zu verschiedenen Anlässen eingesetzt werden können. Die Bilder sind auf leichtem Kunststoff (Netzvinyl) gemalt, transportabel und mit Ösen versehen, so dass sie an vielen Orten und Plätzen für einen Tag oder für Wochen außen angebracht werden können, entweder als ein Ensemble oder Einzeln. Die Bilder können an Gebäude und Gerüsten, aber auch in großen Hallen oder an Bühnen angebracht werden.
Die Bilder gehen auf Reise durch verschiedene Städte Nordrhein-Westfalens und später auch in andere Städte oder Länder. Anlass kann die öffentliche Eröffnung von Tagungen oder Veranstaltungen sein. Dazu gehört auch, dass die Aufhängung durch die beteiligten Initiativen mit entsprechenden Aktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit und Pressekonferenzen Unterstützung finden.

Das Projekt mural-mobil wird im Internet dokumentiert.


Kunst ist öffentlich
1978 begannen Studenten der Kunstakademie Düsseldorf die Fassaden der Häuser zu bemalen, in denen sie selber wohnten, um sie vor Spekulation und Abriss zu schützen. Gleichzeitig ging es aber auch darum, die traditionellen Orte der Kunst zu verlassen. Ziel war eine öffentliche Kunst und die Partizipation der Menschen an der künstlerischen und gesellschaftlichen Gestaltung der eigenen Umwelt.

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So sind die Wandbilder ein Spiegel der politischen und sozialen Bewegungen der letzten 25 Jahre in der Bundesrepublik. Sie entwickelten sich aus stadtteilbezogenen Themen zusammen mit Mietergemeinschaften und Anwohnern, mit der Friedensbewegung, Ausländergruppen und Bürgerinitiativen. Selbst in Dörfern in der Nähe der damaligen Atomraketenlager wurde die Wandmalgruppe Düsseldorf aktiv. Die Künstler beschränkten sich aber nicht auf Wandbilder sondern entwickelten auch "lebende Bilder" für eine Vielzahl von Straßenaktionen. Jahrelang bildeten sie z.B. zusammen mit einer Sambagruppe die Spitze des Düsseldorfer Karnevalszuges, mit eigenem Wagen zu einem aktuellen politischen Thema, oft zum Unbehagen der offiziellen Karnevalisten.

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1987 wurde "Farbfieber" gegründet, als gemeinnütziger Verein, der mit künstlerischen Mitteln die Begegnung und Kommunikation zwischen den Menschen und insbesondere die Völkerverständigung anregen will.

1987 entstand das erste Wandbild in direkter Kooperation mit einem Künstler aus Nicaragua, den der Verein nach Düsseldorf einlud.

Seit dieser Zeit arbeitet der Verein und der Künstler Klaus Klinger intensiv mit Malerinnen aus Lateinamerika zusammen.



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1992 organisierte er das Wandmalprojekt Lateinamerika-Europa an dem sich 70 KünstlerInnen aus beiden Kontinenten beteiligten und über 50 Wandbilder in verschiedenen Städten Europas zum Nachdenken über eine gemeinsame Zukunft auffordern. Speziell mit Pinar del Rio/Cuba gibt es seit 1992 eine langjährige Partnerschaft und einen intensiven Künstleraustausch.



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Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit sind Projekte mit Jugendlichen und Kindern (hier ansehen). Es wurden Schulhöfe, Spielplätze aber auch z.b eine Rathauswand in Solingen gestaltet, als Erinnerung an den Brandanschlag 1993 auf ein türkisches Wohnhaus. In Ciudad Sandino / Nicaragua wurden 4 Wochen lang mit Kindern alle 18 Außenwände eines Bürgerzentrums bemalt.

Veröffentlichungen:
Die Arbeit von Farbfieber ist In vielen Bücher über Kunst im öffentlichen Raum, in mehreren Katalogen und Fernsehfilmen dokumentiert

Auszeichnungen:
1999 Auszeichnung Robert Jungk Preis
2002 Innovationspreis des Fonds Soziokultur
Übergabe durch Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
2003 public design, Sonderpreis
2003 NRW-Best Practice Beispiel, Agenda 21




Farbfieber
Fürstenwall 210
40215 Düsseldorf
Tel./Fax: 0049-(0)211-378198
E-Mail: farbfieber@t-online.de
homepage: www.farbfieber.de